Quellen
Dateien und Ordner unter Windows und Linux
Inkrementelle Sicherung ausgewählter Ordner mit Ein- und Ausschlussmustern. Unter Windows liest der Agent aus einem VSS-Snapshot, damit geöffnete Dateien konsistent sind.
- Jede Sicherung ist ein vollständiger, unabhängiger Wiederherstellungspunkt – inkrementelle Geschwindigkeit ohne Sicherungsketten.
- Einzelne Dateien im Browser herunterladen, in einen anderen Ordner oder an den ursprünglichen Ort wiederherstellen.
Festplatten-Images und Bare-Metal-Wiederherstellung
Images einer, mehrerer oder aller Festplatten von Windows-PCs und -Servern – nur geänderte Blöcke – und vollständige Linux-Systemsicherungen mit dem Festplattenlayout.
- Bare-Metal-Wiederherstellung von der Windows- oder Linux-Recovery-ISO, auch auf andere Hardware.
- Ein Linux-System kann zu einer neuen Proxmox-VM werden (P2V).
- Einzelne Dateien lassen sich aus einem Image wiederherstellen.
Proxmox VE
Agentenlose Sicherung von VMs und Containern unter Proxmox VE 7 und 8 über den Agenten auf einem Proxmox-Knoten, nur geänderte Blöcke.
- Wiederherstellung als neuer Gast oder am ursprünglichen Ort.
- Instant Recovery: die VM läuft in Sekunden aus der Sicherung.
- Replikation und automatische Starttests, die beweisen, dass eine VM wirklich startet.
VMware ESXi und vCenter
Agentenlose Sicherung von VMs unter ESXi 6.7, 7 und 8 – einzelne Hosts oder vCenter Server 7 und 8 – über einen beliebigen Windows- oder Linux-Agenten als Proxy. Auf ESXi und in den VMs wird nichts installiert.
- Changed Block Tracking hält inkrementelle Sicherungen klein.
- Funktioniert mit der kostenlosen ESXi-Lizenz (über SSH); lizenzierte Hosts und vCenter nutzen die vSphere-API.
- Wiederherstellung als neue VM oder am ursprünglichen Ort, mit Wahl von Host und Datastore; Instant Recovery über NFS, abgeschlossen mit Storage vMotion ohne Ausfallzeit.
- Mit vMotion verschobene VMs werden weiter gesichert.
Hyper-V
Agentenlose Sicherung von Hyper-V-VMs unter Windows Server 2016 und neuer sowie Windows 10/11 mit Resilient Change Tracking (RCT) – der Agent läuft nur auf dem Host.
- Wiederherstellung als neue VM neben dem Original, am ursprünglichen Ort oder auf einem anderen Hyper-V-Host.
- Einzelne Dateien aus einer VM-Sicherung.
SQL Server, PostgreSQL, MySQL/MariaDB
Datenbanksicherungen mit den Werkzeugen des jeweiligen Servers, einschließlich Transaktionsprotokoll-Sicherungen.
- Eine einzelne Datenbank auf einen beliebigen Zeitpunkt wiederherstellen.
- Unter neuem Namen neben dem Original oder am ursprünglichen Ort.
NAS-Freigaben
SMB- und NFS-Freigaben jedes NAS oder Dateiservers werden von einem Agenten im Netzwerk gelesen – auf dem NAS wird nichts installiert.
- Wiederherstellung in einen Ordner oder zurück auf die Freigabe.
Microsoft 365
Exchange-Online-Mails (.eml), Kalender (.ics) und Kontakte (.vcf), OneDrive und SharePoint über Microsoft Graph mit reinen Leserechten (Anwendungsberechtigungen).
- Elemente durchsuchen und herunterladen oder in einen Ordner wiederherstellen.
Speicher
Agenten schreiben direkt auf den Speicher; die Konsole speichert nie Sicherungsdaten. Jeder Speicher erhält dasselbe deduplizierte, komprimierte und mit AES-256 verschlüsselte Repository-Format.
SFTP
Jeder SFTP-Server oder jedes NAS, mit Passwort oder Schlüssel und festgelegtem Host-Schlüssel.
S3-kompatibel
AWS S3, Wasabi, Backblaze B2, MinIO, Google Cloud Storage – optional mit Object Lock im Compliance-Modus für unveränderliche Sicherungen.
SMB
SMB-2/3-Freigaben auf Windows-Servern, NAS-Geräten und Samba.
Azure Blob Storage
Mit Kontoschlüssel oder SAS-Token; Azure Stack und souveräne Clouds über einen eigenen Endpunkt.
USB- und lokale Festplatten
Rotierende USB-Festplatten, erkannt an ihrer Datenträgerbezeichnung, sowie lokale oder angeschlossene Festplatten.
Hardened Repository
Ein Write-once-Linux-Server (backupzit-repo): Dateien werden nie überschrieben und erhalten das Immutable-Attribut des Dateisystems – nicht einmal root kann sie in der Aufbewahrungszeit löschen.
Backup-Kopieraufträge halten eine zweite Kopie auf anderem Speicher – zum Beispiel vor Ort und extern – nach der 3-2-1-Regel.
Schutz vor Ransomware und Fehlern
Ransomware-Erkennung
Jede Sicherung wird mit dem jüngsten Verlauf ihres Auftrags verglichen. Weit mehr geänderte Dateien als üblich, neue Daten, die sich nicht mehr komprimieren lassen, ein plötzlicher Rückgang der Dateianzahl oder ein Sprung bei neuen Daten markieren sie als verdächtig: BackupZit sendet eine Warnung und pausiert die Aufbewahrung, damit die letzten sauberen Sicherungen nie gelöscht werden.
Unveränderliche Sicherungen
S3 Object Lock im Compliance-Modus oder das Hardened Repository: Niemand – nicht einmal ein Angreifer mit den Speicherschlüsseln – kann Sicherungen vor Ablauf der Sperre löschen oder überschreiben. Point-in-Time-Lesezugriffe zeigen den Speicher, wie er vor einem Angriff war.
Automatische Wiederherstellungstests
Geplante Tests stellen Sicherungen wieder her und prüfen das Ergebnis, Proxmox-Starttests starten wiederhergestellte VMs – Sie wissen, dass eine Sicherung funktioniert, bevor Sie sie brauchen.
Verschlüsselung und Wiederherstellungsschlüssel
AES-256-GCM für alle Daten, der Hauptschlüssel ist durch einen Wiederherstellungsschlüssel geschützt (Argon2id). Mit ihm lassen sich Sicherungen allein über die Kommandozeile wiederherstellen, auch ohne Konsole.
Vier-Augen-Prinzip
Optional erfordern das Löschen von Aufträgen oder Speicherzielen und das Verkürzen der Aufbewahrung die Freigabe durch einen zweiten Benutzer – ein gestohlenes Konto reicht nicht.
Manipulationssicheres Audit-Log
Jede Anmeldung und Änderung wird in einem per Hash verketteten Audit-Log erfasst, sodass spätere Änderungen am Log erkannt werden.
Verwaltung
- Aufträge: Zeitpläne, Auftragsketten (B nach A), Sicherungsfenster, RPO und Aufbewahrung pro Auftrag (z. B. 14 tägliche, 8 wöchentliche, 12 monatliche).
- Überwachung: Dashboard, Kalender der Läufe, RPO-Warnungen, PDF- und CSV-Berichte per E-Mail nach Zeitplan, Prometheus-Metriken.
- Benachrichtigungen: E-Mail, Slack, Microsoft Teams und Webhooks.
- Benutzer: Rollen (Administrator, Backup-Operator, Wiederherstellungs-Operator, Betrachter), LDAP / Active Directory, Single Sign-on mit SAML oder OpenID Connect, Zwei-Faktor-Anmeldung (TOTP).
- Automatisierung: REST-API mit Tokens, Agenteninstallation aus der Konsole über SSH oder WinRM, stille MSI-Installation für GPO, Intune und RMM-Werkzeuge.
- Updates: signierte Selbst-Updates der Konsole mit automatischem Rollback, Agenten-Updates aus der Konsole, Betriebssystem-Updates der Appliance und eine Sicherung der Konsole selbst.
14 Sprachen
Die Konsole und ihre integrierte Anleitung gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Serbisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch. Jeder Benutzer wählt seine eigene Sprache.
Unterstützte Systeme
| Komponente | Systeme |
|---|---|
| Konsole | Fertige Appliance (OVA, qcow2, VHDX, ISO) oder Debian 12+, Ubuntu 22.04+, AlmaLinux / Rocky Linux 9+ (x86-64) mit PostgreSQL 13+ |
| Windows-Agent | Windows 10, 11, Server 2016 und neuer; Windows 7 SP1, Server 2008 R2 SP1 und 2012 R2 mit dem Legacy-MSI |
| Linux-Agent | Debian, Ubuntu, AlmaLinux, Rocky Linux (64 Bit), Proxmox VE 7 und 8 |
| Hypervisoren | Proxmox VE 7/8; Hyper-V unter Windows Server 2016+ und Windows 10/11; VMware ESXi 6.7, 7, 8 (auch kostenlose Lizenz) und vCenter Server 7, 8 |
| Microsoft 365 | Jeder Tenant mit einer App-Registrierung (Anwendungsberechtigungen, nur lesend) |
Geplant: Instant Recovery für Hyper-V, Wiederherstellung direkt in Microsoft-365-Postfächer, Teams-Chats.